Leistungen

Grundbetreuung und betriebsspezifische Betreuung  nach DGUV Vorschrift 2 

Die Vorschrift beschreibt neben der erforderlichen Fachkunde vor allem die Aufgaben der betriebsärztlichen und sicherheitstechnischen Betreuung sowie die verschiedenen Betreuungsmodelle.

Die Aufgaben für die betriebsärztliche und sicherheitstechnische Betreuung werden auf der Grundlage detaillierter Kataloge ermittelt. Daraus lassen sich der notwendige Zeitaufwand und die personellen Ressourcen vom Betrieb ableiten. Ausgangspunkt sind stets die im jeweiligen Betrieb vorhandenen Arbeitsbedingungen und Gefährdungen.

 

Ausbildung zum Führen von Flurförderzeugen nach DGUV Vorschrift 68

Der Unternehmer darf mit dem selbständigen Steuern von Flurförderzeugenmit Fahrersitz oder Fahrerstand Personen nur beauftragen, die  

  1. mindestens 18 Jahre alt sind,
  2. für diese Tätigkeit geeignet und ausgebildet sind und
  3. ihre Befähigung nachgewiesen haben. Der Auftrag muss schriftlich erteilt werden.

Der Unternehmer darf mit dem Steuern von Mitgänger- Flurförderzeugen nur Personen beauftragen, die geeignet und in der Handhabung unterwiesen sind

Versicherte dürfen Flurförderzeuge nur steuern, wenn sie vom Unternehmer hiermit beauftragt sind.

 

Koordinierung des CE- Konformitätsverfahrens

Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG kennt nach Artikel 12 der Richtlinie drei unterschiedliche Konformitätsbewertungsverfahren. Dieses sind:

 

Der Ablauf:

  1. Projekt planen.
  2. EU- Richtlinien auf Relevanz prüfen.
  3. Zutreffende Sicherheits- und Gesundheitschutzanforderungen ermitteln.
  4. Eventuell einschalten einer notifizierten Stelle. (EG-Baumusterprüfung oder umfassende Qulitätssicherung)
  5. Normen recherchieren.
  6. Risikobeurteilung durchführen.
  7. Lieferantenüberwachung sicherstellen.
  8. Techniche Dokumentation erstellen.  
  9. Betriebsanleitung erstellen und prüfen.
  10. EG- Konformitätserklärung ausstellen und beifügen.
  11. CE-Kennzeichnung anbringen.
  12. Inverkehrbringen in der EU.

 

Nachträgliche Bewertung der Konformität

Es spricht nichts dagegen, wenn Arbeitgeber oder eine von ihm beauftragte Person die fehlende Konformität der
Maschine / Anlage herstellt und in diesem Rahmen selbst eine Konformitätsbewertung durchführt.
Es muss dabei in der "EG-Konformitätserklärung" deutlich gemacht werden, das es sich um eine nachträgliche
Konformitätserklärung handelt und ggf. wer der ursprüngliche Hersteller der Maschine ist.

 

Wesentliche Veränderung von Maschinen / Anlagen

Jede Änderung einer Maschine muss im Rahmen einer Risikobeurteilung untersucht werden. Zeigt das
Ergebniss, dass neue / zusätzliche Gefährdungen zu erwarten sind, die mit einem erheblichen Risiko verbunden
sind, liegt eine wesentliche Verränderung vor.
 
Nach § 10 Abs.5 der Betriebssicherheitverordnung vom 01.06.2015 muss der Arbeitgeber, wenn Änderungen an Arbeitsmitteln
durchgeführt werden, sicherstellen, dass die geänderten Arbeitsmittel die Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen, 
für die Art der auszuführenden Arbeiten geeignet sind, den gegebenen Einsatzbedingungen und den vorhersehbaren Beanspruchungen
angepasst sind und  über die erforderlichen sicherheitsrelevanten Ausrüstungen verfügen. Bei Änderungen von Arbeitsmitteln hat der
Arbeitgeber zu beurteilen, ob es sich um prüfpflichtige Änderungen handelt.
 

 

Wir werden mit Ihnen gemeinsam ein gutes Konformitätsberwertrungsverfahren durchführen, damit Sie eine gültige
"EG-Konformitätserklärung" erstellen und die "CE-Kennzeichnung" an Ihre Maschine / Anlage anbringen können.
 
 
 
Quelle: Maschinenrichtlinie.de; BetrSichV vom 01.06.2015